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Die Europäische Union

13.11.12 14:18, kommentieren

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Ein Blick hinter die Kulissen der Europäischen Union 

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

Dieses Zitat spiegelt eines der wichtigsten Ziele der Europäischen Union wieder.

Bestätigt wurde dies durch die Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember 2012 an die EU.

Das P- Seminar der Maria- Ward- Schule Aschaffenburg hat sich mit dem Thema Europa auseinandergesetzt – im Folgenden legen wir unsere Ergebnisse dar.

 

23.10.12 14:29, kommentieren

Geschichte der Europäischen Union 

Europa als Gemeinschaft wurde am 9. Mai 1950 geboren. Der damalige französische Außenminister Robert Schuman erklärte, dass es unbedingt nötig wäre, Europa zu vereinen und wirtschaftliche Grundproduktionen zusammenzulegen, um den Frieden beibehalten zu können.


50er Jahre:

1951:
Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande bilden die europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).
Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl war ein europäischer Wirtschaftsverband und ein Vorläufer der Europäischen Gemeinschaft. Sie gab allen Mitgliedstaaten Zugang zu Kohle und Stahl, ohne Zoll zahlen zu müssen.


1952:
Planung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG), scheitert an Frankreich.
Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft hatte den Zweck, eine europäische Armee zu schaffen und somit auch die westeuropäische Einigung zu fördern.


1957:
Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG);
Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) bekannt als die Römischen Verträge

Das Ziel der EWG war die Förderung der gemeinsamen Wirtschaftspolitik, die Verbesserung des Marktes und der Lebensbedingungen im Rahmen der europäischen Integration.

Der Euratom-Vertrag wurde geschaffen um die Forschungsprogramme der Staaten im Hinblick auf die friedliche Nutzung der Kernenergie zu koordinieren.


1958:
Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande bilden die Basis der EU.


60er Jahre – eine Zeit des Wirtschaftswachstums:

1962:

Einführung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
Ziele: Schaffen eines gemeinsamen Marktes für Agrarerzeugnisse und finanzielle Solidarität in diesem Bereich

1967:

Fusionsvertrag zur Umgestaltung der europäischen Institutionen;
Montanunion: Wirtschaftsgemeinschaft und Euratom werden zur Europäischen Gemeinschaft (EG) zusammengeführt und verfügen nun über gemeinsame Organe

Juli 1968:
Inkrafttreten der Zollunion: Zölle im Handel innerhalb der EWG werden aufgehoben.
Im Handel mit Drittländern gilt nun der gemeinsame Zolltarif.

Ziele der EWG: Förderung der gemeinsamen Wirtschaftspolitik, Verbesserung es Marktes und der Lebensbedingungen im Rahmen der europäischen Integration


Dezember 1969:
Beschluss zur Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion

70er Jahre:

Verstärkung des Umweltschutzes (Umweltschutzvorschriften)
→ Gründung von Interessengruppen wie Greenpeace

1972:
Erste Pläne für gemeinsame Währung (Einführung des Euro erst 30 Jahre später)


1974:
Gründung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Mit dessen Hilfe sollen in den weniger wohlhabenden Regionen Straßen und Kommunikationsmittel errichtet werden.

1975:
Gründung des Europäischen Gerichtshofs: Er ist zuständig für die Auslegung des EU-Rechts und gewährleistet, dass die Anwendung des EU-Rechts in allen EU-Mitgliedsstaaten auf gleiche Weise erfolgen muss.


1978:
Beschluss des Europäischen Währungssystems (EWS):

Das ist eine bestehende Form der währungspolitischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft.

seit 1979:
Wahlen der Abgeordneten im Parlament durch die EU-Bürger


80er Jahre:

1981:

Griechenland wird in die EG aufgenommen.

1986:
Unterzeichung der einheitlichen europäischen Akte
Ziel: Verwirklichung des Binnenmarkts

9. November 1989:
Fall der Berliner Mauer; somit ist die Grenze zwischen West- und Ostdeutschland seit 28 Jahren wieder geöffnet

90er Jahre:

1991: Auflösung Jugoslawiens

1990:
Deutsche Wiedervereinigung → früheres Ostdeutschland wird Teil der EU

1992:
Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Union in Maastricht
→ Vorschriften für gemeinsame Währung und Außen- und Sicherheitspolitik
→ engere Zusammenarbeit in Bereich Justiz und Inneres
→ „Europäische Gemeinschaft“ heißt nun „Europäischen Union“

1933:
Verwirklichung des Binnenmarkts
→ freier Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr

1995:
Inkrafttreten des Schengener Abkommen (in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und Spanien )
→ Wegfall der Grenzkontrollen und Aufenthaltsfreiheit in diesen Ländern

1997:

Unterzeichnung des Vertrags von Amsterdam
→ Vorhaben: Reform der EU-Organe, Stärkung der Stellung Europas in der Welt, Förderung der Beschäftigung und der Bürgerrechte

1. Januar 1999:
Einführung der Währung „Euro“ in elf Ländern
→ Euroländer: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien
→ keine Beteiligung: Dänemark, Schweden, Vereinigtes Königreich

 2000er Jahre:

1. Januar 2002:
Einführung des Euros in 12 Ländern

Oktober 2004:
Unterzeichnen eines Vertrages über eine Europäische Verfassung, der die demokratische Beschlussfassung und die Handlungsfähigkeit einer EU mit 25 und mehr Mitgliedern verbessern soll;
Schaffung des Amtes des Europäischen Außenministers

Februar 2005:

In Kraft treten des Kyoto-Protokolls, ein internationales Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung und zur Verringerung der Treibhausgasemissionen


Dezember 2007:
Unterzeichnung des Vertrages von Lissabon, in Kraft treten am 1. Dezember 2009
Ziele: EU demokratischer, effizienter und transparenterer machen und globale Herausforderungen anzugehen.

23.10.12 14:51, kommentieren

Die Gründungsstaaten und Erweiterungen der Europäischen Union

Die Gründungstaaten der Europäischen Union

Deutschland

  • Staatsform: Demokratie
  • Hauptstadt: Berlin
  • Fläche: 400.000 km²
  • Einwohner: 82 Millionen
  • 16 Bundesländer
  • Bundeskanzlerin: Angela Merkel
  • Bundespräsident: Joachim Gauck
  • Wahrzeichen: Brandenburger Tor

 

Niederlande

  • Staatsform: Parlamentarische Monarchie
  • Hauptstadt: Amsterdam
  • Fläche: 41.500 km²
  • Einwohner: 16.4 Millionen
  • Staatsoberhaupt: Königin Beatrix
  • Regierungssitz: in Den Haag
  • Wahrzeichen: Gouda, Windmühlen

 

Belgien

  • Staatsform: Parlamentarische Monarchie
  • Hauptstadt: Brüssel
  • Fläche: 30.500 km²
  • Einwohner: 11 Millionen
  • Staatsoberhaupt: König Albert II
  • Wichtigste Institution: das Parlamentarium Wahrzeichen: das Atomium

 

Italien

  • Staatsform: Parlamentarische Republik
  • Hauptstadt: Rom
  • Fläche: 300.000 km²
  • Einwohner: 60 Millionen
  • Staatsoberhaupt: Präsident Giorgio Napolitano Wahrzeichen: Schiefer Turm von Pisa

 

Frankreich

  • Staatsform: Republik mit semipräsidentieller Regierungsform
  • Hauptstadt: Paris
  • Fläche: 600.000 km²
  • Einwohner: 65,5 Millionen
  • Staatsoberhaupt: Francois Hollande
  • Wahrzeichen: Eiffelturm

 

Luxemburg

  • Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie Hauptstadt: Luxemburg Stadt
  • Fläche: 2586 km²
  • Einwohner: 530.000
  • Staatsoberhaupt: Großherzog Henri von Nassau – Weilburg
  • Altstadt als Weltkulturerbe

 

Die Erweiterungen der Europäischen Union

 

  • 1.Erweiterung: 1. Januar 1973 --> Dänemark, Irland, Großbritannien
  • 2.Erweiterung: 1. Januar 1981 -->Griechenland
  • 3.Erweiterung: 1. Januar 1986 --> Portugal, Spanien
  • 4.Erweiterung: 1. Januar 1995 --> Finnland, Österreich, Schweden
  • 5.Erweiterung: 1. Mai 2004 --> Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern
  • 6.Erweiterung: 1. Januar 2007 --> Bulgarien, Rumänien
  • Geplante Erweiterung: -->Island, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Türkei

4.11.12 19:42, kommentieren

In der Europäischen Union gibt es fünf wichtige Institutionen: 

  • europäisches Parlament 
  •  Rat der europäischen Union 
  • Europäische Kommission 
  • Gerichtshof
  • Rechnungshof

Jedoch reicht die Nennung der Institutionen alleine nicht aus, um die benötigten Arbeitskräfte und Abläufe durchblicken zu können. Darum wird im Folgenden jede einzelne Institution näher beleuchtet:

Europäisches Parlament:

Das europäische Parlament beschreibt die gesetzgebende Gewalt. Sie hat ihren Sitz in Brüssel, Luxemburg und Straßburg. Im europäischen Parlament sind die Vertreter und Vertreterinnen der europäischen Bürger vertreten, die von den Bürgern direkt gewählt werden. Im Wesentlichen hat das europäische Parlament zwei Aufgaben. Zu ihren Pflichten gehören die Verabschiedungen von EU-Rechtsvorschriften. Das europäische Parlament teilt sich mit zwei weiteren Institutionen Rechtsetzung. Dabei kümmert sich das Parlament mit dem Rat um die Ausgestaltung der Rechtsvorschriften, die im Anschluss gemeinsam verabschiedet werden. Die Gesetze behandeln Bereiche wie die Umwelt oder den Verbraucherschutz. Eine weitere Aufgabe besteht darin die Demokratie zu kontrollieren.

Rat der europäischen Union:

In dieser Institution sind die einzelnen Regierungen und Minister der jeweiligen zu diskutierenden Bereichen der Mitgliedsstaaten vertreten. Der Rat der europäischen Union hat sechs Aufgaben. Die erste Aufgabe besteht darin, wie schon erwähnt die Rechtsvorschriften und den Haushaltsplan mit dem europäischen Parlament zu verabschieden. Des Weiteren koordiniert diese Institution die Wirtschaftspolitik, was durch die Wirtschaftsminister und Finanzminister geschieht. Der Rat hat die Aufgabe internationale Übereinkünfte der EU mit den Mitgliedsstaaten zu unterzeichnen und es geht im Rat der europäischen Union zudem darum eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln, ohne die Kontrolle des jeweiligen Landes darüber aufzugeben. Diese Institution setzt sich dafür ein, dass jeder EU-Bürger das gleiche Zivilrecht bestitzt. Natürlich wird in solch einer Institution über bestimmte Entscheidungen demokratisch abgestimmt. Dabei sind die Stimmen je nach Einwohnerzahl aufgeteilt. Beispielsweise haben Deutschland, Italien und Frankreich jeweils 29 Stimmen und Spanien und Polen besitzen 27 Stimmen. Am Ende errechnet man eine Stimmenanzahl von 345. Sie hat ihren Hauptsitz in Brüssel.

Europäische Kommission:

Diese Institution ist eine der wichtigsten der EU, da sie die Interessen der ganzen EU wahrt und vertritt. Zu ihren Aufgaben gehören: -

  • Parlament und Rat Vorschläge für neue Rechtsvorschriften vorlegen
  • Haushaltsplan der EU verwalten
  • Finanzhilfen zuweisen
  • EU-Recht durchsetzen
  • EU auf internationaler Ebene vertreten

Die europäische Unionen hat ihren Hauptsitz in Brüssel und Luxemburg und verfügt über Büros, die in allen EU-Mitgliedsstaaten verteilt sind.

Gerichtshof:

Der Gerichtshof der Europäischen Union ist für die Auslegung des EU-Rechts zuständig und gewährleistet damit, dass das EU-Recht in allen EU-Mitgliedstaaten auf die gleiche Weise angewendet wird.

Außerdem kann der Gerichtshof in Rechtsstreitigkeiten zwischen den Regierungen der EU-Mitgliedstaaten und den EU-Organen entscheiden. Privatpersonen, Unternehmen oder Organisationen können sich ebenfalls mit einer Rechtssache an den Gerichtshof wenden, wenn sie der Auffassung sind, dass ein Organ der EU ihre Rechte verletzt hat. Ihr Sitz befindet sich in Luxemburg. Im Gerichtshof ist jeweils ein Richter aus einem EU-Land vertreten.

Dazu verfügt das Gerichtshof über acht Generalanwälte, die unparteilich Stellung zu den Rechtsstaaten beziehen müssen. Eine Amtsperiode von Richter und Generalanwalt dauert sechs Jahre, kann aber auch verlängert werden. Die fünf häufigsten Rechtssachen sind:

  • Vorabentscheidungsersuchen
  • Vertragsverletzungsklagen
  • Nichtigkeitsklagen
  • Untätigkeitsklagen und unmittelbare Klagen

Unter den Verhandlungen gibt es ein schriftliches Verfahren und eine mündliche Verhandlung.

Rechnungshof:

Der Rechnungshof prüft im allgemeinen die Ausgaben der EU. Es wird überprüft, ob die Investitionen gut angelegt sind und nicht verschwendet werden. Der Rechnungshof ist von den anderen Institutionen völlig unabhängig aber steht trotzdem in engem Kontakt zu ihnen. Im Rechnungshof ist jeweils ein Mitglied aus einem EU-Mitgliedsstaat vertreten, der von dem Rat ernannt wird. Wie auch beim Gerichtshof beträgt hier auch die Amtszeit sechs Jahre. Aus den Mitgliedern wird im Anschluss ein Präsident gewählt, dessen Amtszeit drei Jahre beträgt. Neben diesen Mitgliedern hat der Rechnungshof noch rund 800 Bedienstete; dazu gehören Übersetzer, Verwaltungsbeamte und Prüfer. Diese Institution hat ihren Sitz in Luxemburg.


23.10.12 17:05, kommentieren

Einleitung EU-Berufe

Politiker, Abgeordneter, das sind alles Berufe, an die wir denken, wenn wir von der EU reden. Aber wer sind die Akteure hinter den Kulissen der EU?

Viele hätten das vielleicht nicht erwartet, aber auch Berufe wie Biologe, Juristen, etliche Beamte verschiedener Bereiche, Dolmetscher und viele mehr arbeiten für die EU.

Im Folgenden wollen wie einige Beispiele nennen.

11.11.12 18:59, kommentieren

EU-Berufe

EU-Beamter:

  • Arbeitet als Verwaltungsrat, nach 9 Monaten Probezeit Erhebung zum festen Eu Beamten auf Lebenszeit
  • in den Bereichen Verwaltung, Recht, Finanzen, Wirtschaft, Kommunikation oder Wissenschaft.
  • prüfen beispielsweise EU-Beitrittskandidaten und erstatten Bericht
  • Voraussetzung: Hochschulreife
  • Der Großteil der EU-BeamtInnen arbeitet in Brüssel oder Luxemburg, dennoch gibt es auch Beschäftigungsmöglichkeiten an anderen Dienstorten.-arbeiten etwa für die Europäische Kommission, das Europäische Parlament oder den Rat

Carlota Jovani

  • Dolmetscherin
  •  man muss nicht alle Sprachen fließend können, sie zu verstehen, reicht aus
  • sehr unterschiedliche Arbeitszeiten
  • trotzdem flexible Arbeitszeiten
  • stressiger Job
  • arbeitet für Kommission

Andreas Gumbert

  • Biologe
  • arbeitet für Kommission
  • eigentlich nicht fachbezogen studiert/ seine Kollegen studierten fachbezogener
  •  Exot/ Fachmann
  • ist im Bereich Umwelt/ Klima tätig

11.11.12 18:54, kommentieren